Bild: Hans-Gerd Paulus

Arnaud Touvoli erhält politisches Asyl in Italien!

Aus einer Mitteilung von Pastor  Bernd Prigge aus Venedig vom 13.04.2016:

 

"Gerade bekommen wir die Nachricht von unserem Rechtsanwalt Francesco Mason,dass Arnaud höchstrichterlich als politscher Flüchtling anerkannt wurde. (...) Der Rechtsanwalt spricht von einer "extremen Glückseligkeit" angesichts des "fulminanten" Resultates. Er bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben. Dem können wir uns nur anschließen und sollten das freudige Ereignis bei Gelegenheit feiern! Tanti saluti"

Wir sind glücklich!

 

Zum Jahrestag der Kampagne  „Zuflucht Niedersachsen für Arnaud Touvoli!“ -

Danke für alle Hilfe und Unterstützung!

 

Am 31.3.2014 wurde unser Freund, der ivorische Musiker der Gruppe Trokiwa, Arnaud Touvoli, von Niedersachsen nach Italien abgeschoben. Ich möchte diesen traurigen Jahrestag zum Anlass nehmen, und mich – auch im Namen von Arnaud – bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Kampagne „Zuflucht Niedersachsen für Arnaud Touvoli!“ herzlich  bedanken!

 

Ebenfalls möchte ich mich auf diesem Wege sehr herzlich bei allen Menschen bedanken, die für Arnaud gespendet haben!

 

Unmittelbar nach seiner Abschiebung am 31.3.2014 wurde Arnaud Zuflucht in der Sakristei der Evangelisch – Lutherischen Kirche in Venedig gewährt. Die Kirchengemeinde von Pastor Bernd Prigge hat Arnaud seitdem sehr geholfen, ihn intensiv begleitet und betreut, und in vielfältiger Weise tatkräftig unterstützt. Es ist nicht auszudenken, wie es Arnaud ohne dieses Engagement nach seiner Abschiebung bis heute ergangen wäre. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich!

 

Ein Jahr lang haben wir von der Kirchenkreistrommelgruppe Trokiwa gekämpft, um Arnaud zu helfen und ihn wieder zu uns nach Niedersachsen zurückzuholen. In diesem Engagement haben uns viele Menschen unterstützt und geholfen, denen wir herzlich danken:

 

Dazu gehören der Niedersächsische Flüchtlingsrat, der uns mit Rat und Tat hilfreich zur Seite stand, der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius, der kurz vor der Preisverleihung des Niedersächsischen Integrationspreises 2014 „Zuflucht Niedersachsen!“ die ganze Angelegenheit öffentlich zur „Chefsache“ hat erklären lassen und sich um die Rückholung von Arnaud bemüht, sowie weitere Politiker, die auf unterschiedlichen Ebenen tätig wurden. Dazu gehören die Vertreter der Medien, die über die Abschiebung von Arnaud und unsere Kampagne berichtet haben, so dass die Angelegenheit überhaupt erst an die Öffentlichkeit gelangte.

Und dazu gehören die vielen Menschen in unserer Kirche und in der Öffentlichkeit, die seit einem Jahr durch ihre Anteilnahme und das Gebet, durch ihre konkreten Hilfen und öffentlichen Beiträge, durch ihre Spenden, durch ihre Nachfragen und ihr Interesse geholfen haben.

 

Ihnen allen danke ich – auch im Namen von Arnaud Touvoli – sehr herzlich!

 

Über den weiteren Verlauf der Kampagne werden wir Sie auf dieser Seite informieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Pastor Hans-Gerd Paulus

Pastor Hans-Gerd Paulus und Arnaud Touvoli von Trokiwa am 31.1.15 vor dem Altar der Evangelisch-lutherischen Kirche in Venedig (Foto: Pastor HG Paulus)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Situation von Arnaud Touvoli ist besorgniserregend!


Eva Paulus hat Arnaud inzwischen viermal in Venedig besucht, den letzten Besuch zusammen mit ihrem Mann, Pastor Hans-Gerd Paulus vom 30.01.-3.2.15. Das Ehepaar hält auch sonst engen Kontakt und unterstützt Arnaud in vielfältiger Weise.

Arnauds‘ Zustand ist besorgniserregend. Die Bedingungen unter denen er seit einem Jahr in Italien lebt, haben ihn zusätzlich zu seinen Fluchterfahrungen traumatisiert.

 

Pastor Prigge, von der Evangelischen Kirche Venedig, die Arnaud seit seiner Abschiebung unterstützt, teilt mit, die Abschiebung aus Niedersachsen habe ihn zutiefst verunsichert:

 

„Arnaud Touvolis Zustand ist labil. Er braucht Hilfe, um sich zurechtzufinden. Er hat kaum eine Möglichkeit, die traumatischen Erlebnisse seiner Flucht zu verarbeiten. Erst im November 2014, d.h. nach 7 Monaten, in denen Arnaud ohne Orientierung und mit großen Ängsten gelebt hat, hat sich der italienische Staat des Flüchtlings angenommen und ihn in ein Flüchtlingsprojekt integriert, welches das Wohnen auf engem Raum mit anderen 7 Flüchtlingen beinhaltet. Er bestreitet seinen Lebensunterhalt von einem sehr geringen Tagesgeld. Die Zukunftsaussichten von Arnaud sind nicht vielversprechend. Der Termin für die Kommission, welche entscheiden wird, ob er als Flüchtling akzeptiert wird oder nicht, steht nicht fest. Bisher ist er in die Liste der Verhandlungen noch nicht aufgenommen. Diese Verhandlung dauert ca. 15 Minuten, in denen der Flüchtling ohne Beistand selbständig seinen Fall überzeugend vorbringen muss, ein äußerst schwieriges Unterfangen für eine Person, welche aus einem völlig anderen Kulturkreis kommt und die Sprache, wie auch die rhetorischen Gebräuche einer solchen Situation nicht kennt.“

 

In Deutschland engagiert sich derweil eine Rechtsanwältin für die Rückholung von Arnaud.

Der Nds. Innenminister Pistorius erklärt die Aktion "Zuflucht Niedersachsen für Arnaud Touvoli!" zur Chefsache (Foto: privat)

 

 

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat sich nach monatelangem Schweigen zur Aktion „Zuflucht Niedersachsen für Arnaud Touvoli!" geäußert!

 

Bedauerliches Fazit: In der „Chefsache" gibt es nichts Neues!

 

Arnaud Touvoli, Flüchtling aus der Elfenbeinküste, war - bis zu seiner Abschiebung am 31.3.14 von Niedersachsen nach Italien - zusammen mit seiner Band „Trokiwa" (Trommelgruppe im Kirchenkreis Walsrode) Wettbewerbsteilnehmer beim Niedersächsischen Integrationspreis 2014 "Zuflucht Niedersachsen!" unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf (SPD).

 

In ihrem Flyer für den Wettbewerb ließen die beiden SPD – Politiker damals verlauten:

 

"Unsere Gesellschaft braucht die Menschen mit Migrationshintergrund, die hier leben und zu uns kommen, darunter auch Flüchtlinge. Der Umgang mit Flüchtlingen ist ein Gradmesser dafür, ob es eine Gesellschaft ernst meint mit der Menschenwürde. Flüchtlinge brauchen Fürsprecherinnen und Fürsprecher sowie Unterstützerinnen und Unterstützer, seien es Einzelne, Verbände, oder Initiativen von kirchlicher Seite oder aus anderen Bereichen der Gesellschaft."


Trokiwa nahm die Politiker beim Wort und startete daraufhin die bundesweite Kampagne "Zuflucht Niedersachsen für Arnaud Touvoli!" mit dem Ziel der Rückholung ihres Freundes und Wettbewerbsteilnehmers Arnaud Touvoli nach Niedersachsen. Trokiwa hatte sich dazu mit einem öffentlichen Hilferuf an die Schirmherren des Integrationspreises und den Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius gewandt.

 

Unmittelbar vor der Preisverleihung am 23.6.14 ließ der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius durch NDR Niedersachsen öffentlich erklären, er habe den Fall Arnaud Touvoli zur „Chefsache" erklärt und bemühe sich beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge um die Rückholung von Arnaud Touvoli nach Niedersachsen.

 

Am 26.1.2015 nun teilt das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport Pastor Paulus mit, was dem Unterstützerkreis von Arnaud Touvoli sowieso schon bekannt ist:


Zitat: „(...) Seit der Überstellung von Herrn Arnaud Touvoli im Rahmen der Dublin lll - VO nach ltalien am 31. März 2014 haben Sie Kontakt mit mir aufgenommen und sich für eine Rückkehr von Herrn Touvoli eingesetzt. Die rechtlichen Aspekte sind lhnen schriftlich umfänglich dargelegt worden. Zudem hat ein persönliches Gespräch mit Herrn Minister Pistorius und lhrer Frau stattgefunden, in welchem die Situation von Herrn Touvoli, die Rechtslage und die Möglichkeiten des lnnenministeriums, auf das Verfahren Einfluss zu nehmen, erläutert worden ist.


ln der Folge hatte sich Herr Minister Pistorius beim für die Überstellung zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge für Herrn Touvoli eingesetzt.

 

lm Juli des vergangenen Jahres hat dann eine weitere fernmündliche Erörterung des Sachstandes stattgefunden. Dabei wurde nochmals darauf hingewiesen, dass auf verschiedenen Ebenen Versuche unternommen worden sind, um die Frage einer Rückholung von Herrn Touvoli zu klären. Zum Abschluss des Telefonats wurde vereinbart, erneut Kontakt aufzunehmen, soweit neue Ergebnisse zu vermelden wären.

 

Neue Ergebnisse konnten in der Sache jedoch zwischenzeitlich leider nicht erzielt werden. [Hervorhebung durch Verfasser](...)"

 

In der Angelegenheit, die Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Tage der Preisverleihung des Niedersächsischen Integrationspreises „Zuflucht Niedersachsen!" am 23.6.14 öffentlich zur „Chefsache" hat erklären lassen, bedeutet das:

 

Nach monatelangem Schweigen teilt das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport dem Unterstützerkreis am 26.1.15 mit Bedauern mit, dass zwischenzeitlich - also seit Juli 2014! - keine neuen Ergebnisse in der "Chefsache" seitens des Innenministeriums erzielt wurden.

 

Das ist gar kein Ergebnis! Und das ist wirklich bedauerlich!

 

 

 

 

Spendenkonto Kirchenamt Celle:

Stichwort (bitte unbedingt angeben!):

 

"Zuflucht Niedersachsen für Arnaud Touvoli!/ Spende"

 

IBAN: DE 53 2515 2375 0045 029527

 

BIC: NOLADE21WAL

KSK Walsrode

 

Konto: 45029527

Blz: 25152375

Eine Spendenbescheinigung kann durch das Kirchenamt Celle erstellt werden.

 

Kirchenamt Celle

 

für die ev. - luth. Kirchenkreise Celle - Soltau - Walsrode

Berlinstraße 4

29223 Celle

 

Telefon 05141 7505 - 0

 

Berichterstattung Evangelische Zeitung vom 14.12.14
Zuflucht für Touvoli.pdf
PDF-Dokument [1'009.8 KB]
Interview mit Arnaud und Bericht NP vom 23.4.14
Artikel Han. Neue Presse vom 29.4.14.pdf
PDF-Dokument [572.4 KB]
Berichterstattung durch den Flüchtlingsrat Niedersachsen vom 23.4.14
Information des Flüchtlingsrates Nieders[...]
PDF-Dokument [155.3 KB]
HAZ 19.4.14 Arnaud Touvoli in Venedig
HAZ19.4.14 Arnaud Touvoli in Venedig.pd[...]
PDF-Dokument [298.5 KB]
HAZ 17.4.14 Abschiebung von Arnaud Touvoli
HAZ 17.4.14 zu Arnaud Touvoli von Trokiw[...]
PDF-Dokument [383.2 KB]

Stimmen von Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der Onlinepetition "Zuflucht Niedersachsen für Arnaud Touvoli!"

Thilo Hoppe, MdB. a.D, AURICH, DEUTSCHLAND:

Die Niedersächsische Landesregierung muss sich mit voller Kraft für die Rückholung von Arnaud Touvoli einsetzen - aus humanitären Gründen und weil die Verleihung des Niedersächsischen Integrationspreises in diesem Jahr sonst zu einer grotesken Veranstaltung wird.

Thilo Hoppe, Aurich (von 2002 bis 2013 Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen, seit 2009 Vorsitzender der Kammer für nachhaltige Entwicklung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

 

Anke Weber, Deutschland:

Eine Geschichte, deren Happy-End jeder heute mitschreiben darf! Nach schlimmsten Erlebnissen und tausenden Kilometern landet ein Musiker von der Elfenbeinküste in einem winzigen Dorf in Norddeutschland – ausgerechnet in einer afrikanischen Trommelgruppe. Dort bieten die Menschen ihm alles, was sie haben: ihre Freundschaft, Familienanschluss, finanzielle Unterstützung, ihr Engagement und ihr Wissen inklusive Sprachunterricht. Integration selfmade. Und diese Geschichte hat sich niemand ausgedacht ... ich wohne in diesem Dorf. Und am Happy-End dürfen jetzt alle mitbasteln. Zeit für ein Happy-End!

 

Uwe Horstmann, DEUTSCHLAND:

Ich bin persönlich engagiert in der Flüchtlingshilfe und habe Arnaud kennengelernt. Sein Bemühen um Integration wirkt überzeugend.

 

Christina Hollasch, DEUTSCHLAND:

Ich durfte Arnauds Musik auf dem Willkommensfest in Hannover-Linden genießen und wurde von ihm zum Tanzen aufgefordert. Er hatte so eine positive Ausstrahlung. Man merkte sofort, dass er Musik liebt.

 

Sabine Dr. Meine DEUTSCHLAND
Ich habe Arnaud in der ev. Gemeinde Venedig kennen lernen dürfen und erfahren, wie sehr er bereits in Deutschland angekommen war; halte es für unmenschlich ihn zurück nach Italien abzuschieben, wo ihm nicht geholfen werden kann.

 


Timo Holthoff, DEUTSCHLAND:
Hier geht es um einen Menschen, dessen Abschiebung aufgrund der Involvierung beim Integrationspreis besonders zynisch und paradox wirkt. Sein Schicksal teilen aber viele und alle verdienen unsere Unterstützung. Die Rücknahme seines Abschiebebescheids wünsche ich Herrn Touvoli und unserer Gesellschaft von Herzen. Die Korrektur dieses Einzelfalls wäre aber vor allem von symbolpolitischer Bedeutung. Deswegen brauchen wir generell eine andere Flüchtlings- und Asylpolitik.

 

Nico Venjacob; DEUTSCHLAND:

Als Theaterpädagogischer Leiter & Regisseur des Europäischen Bildungsinstituts für lokale Medien und politische Partizipation unterstütze ich die Aufforderung Pastor Paulus' und fordere die zuständigen Stellen in ihrem eigenen Interesse dazu auf, diese peinlich anmutende Situation schnellstmöglich zu bereinigen.

Doppelmoralität wäre vermutlich noch der harmloseste Vorwurf, den Medien und Gesellschaft den Verantwortlichen unterstellen werden, sollte dieser Fall bundesweit bekannt werden.

 

Karin Goerke, DEUTSCHLAND:

Kenne die Trommlergruppe und ihre gute Arbeit mit Flüchtlingen.


Carmen Splitt ADOLPHSHEIDE, DEUTSCHLAND:
Als Christin stehe ich für die damit verbundenen Werte ein. Machtausübung und die Vertretung von eigenen Interessen zu Lasten und Ungunsten von anderen Menschen, ist und bleibt mir daher ein Dorn im Auge. Ich wünsche Pastor Paulus Erfolg bei seinem Engagement!


Peter Hutzenlaub, DEUTSCHLAND:
Zur Zeit macht ACAT-Deutschland eine Unterschriftenaktion zu Verbesserung der beunruhigenden Menschenrechtslage an der Elfenbeinküste (www.acat-deutschland.de)


Joseph Sebuh DEUTSCHLAND
Wenn Jungen Menschen wie er Perspektive geboten wird, erweisen sie sich mit der Zeit als tragfähige Bürger für dieses Land, Deutschland


Eva-Maria Dunow, ITALIEN:
Erfolgreiche Integration - mit beruflicher Tätigkeit und sozialer und familiärer Eingliederung - sollte belohnt und nicht bestraft werden.


Heidemarie Dann, DEUTSCHLAND:
Die Doppelmoral der Politik wird den menschlichen Schicksalen nicht gerecht!


Petra Otte, DEUTSCHLAND:
Wir müssen diesen Menschen helfen. Wenn wir schon für die vielen Menschen in den Booten nichts tun, müssen wir wenigstens verhindern, dass Leute hier aus unserer Mitte abgeschoben werden und wieder bedroht sind.

 


Brunhild Müller-Reiß, 30449 HANNOVER, DEUTSCHLAND:
Alle politischen Organe und Politiker_innen, die von Integration sprechen aber solch eine Abschiebung durchführen oder nicht mit allen Mitteln versuchen, sie zu verhindern, machen sich unglaubwürdig!!!


Dorothea Prinzler, DEUTSCHLAND:
Wo ist unsere Willkommenskultur, Herr Ministerpräsident?


Ralf Petzold, DEUTSCHLAND:
Menschen die in Deutschland Gutes und Schönes bewirken, müssen uns Erhalten bleiben!!!


Daria Leduck, DEUTSCHLAND:
Ich mache mit, weil ich meine, dass diejenigen, die es bis hierher nach Europa geschafft haben und sich bereits erfolgreich integriert haben, nicht zurückgeschickt werden sollten.


Karla Schulz, DEUTSCHLAND:
Ich komme aus Schwarmstedt und kenne Pastor Paulus und seine Trommelgruppe.

 

Regina Sonntag, DEUTSCHLAND:
Arnaud Touvoli hat hier in Niedersachsen eine neue Familie gefunden, die ihm durch die Abschiebung für immer genommen wird. Bitte helfen Sie uns und geben Arnaud eine Chance auf ein neues Leben.


Martina Atzmüller, DEUTSCHLAND:
In der Politik geht es immer um Macht und deren Ausübung. Hier geht es um ein Menschenleben!!!


Yngve Eßing, DEUTSCHLAND:
Ein Profitrommler der schon im Begriff war sich hier einzugliedern und hier sogar unsere Kulturenvielfalt unterstützt sollte nicht aus seinem neu aufgebauten Leben gerissen werden und abgeschoben werden.


Melanie Pien, DEUTSCHLAND:
Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem Flüchtlinge so unwürdig behandelt werden. Die Flüchtlingspolitik in Deutschland ist ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Ich wünsche mir, dass sich dies endlich einmal zum Guten ändert - und zwar dann auch real, nicht nur auf dem Papier. Es gibt überhaupt kein moralisch akzeptables Argument, warum Deutschland nicht größere Mengen psychisch und physisch bedrohter Flüchtlinge aufnehmen und integrieren kann.


Anja Meyer, DEUTSCHLAND:
Arnauds neues Zuhause, seine Freunde, seine neue Familie - das hat er hier bei uns. Er soll wieder zurückkommen dürfen!

 

Juergen Oppermann, DEUTSCHLAND:

Seit ca. 20 Jahren bin ich Mitglied von "Pro Asyl" und finde es furchtbar, wie wir Deutsche nach unserer Geschichte immer noch unmenschlich mit Flüchtlingen umgehen. Ich fordere ausdrücklich entschieden mehr Menschlichkeit, Wärme, Mitgefühl und Hilfe in der Not!!! Noch schlimmer ist, dass Arnaud Touvoli sogar als Wettbewerbsteilnehmer beim niedersächsischen Integrationspreis 2014 "Zuflucht Niedersachsen" abgeschoben worden ist. Und völlig entsetzlich ist, dass so einflussreiche Leute wie die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Frau Schröder-Köpf und der nds. Ministerpräsident, der den Integrationspreis unterstützt, sich nicht laut vernehmbar und vehement für Herrn Touvoli einsetzen!????